0
  • No products in the cart.

  • Hamam

    Teilen auf:

    Pascal Macek

    Definition Hamam

    Das Hamam ist im Grundstz ein Dampfbad und wird oft als orientalisches oder türkisches Bad bezeichnet. Im Zentrum des Hamam steht die Entspannung durch Wasserdampf und eine Massage im Seifenschaum. Hamams haben eine lange Tradition. Sie waren ursprünglich öffentliche Badezimmer, in welchen im Mittelalter Badezeremonien durchgeführt wurden. Vor allem im islamischen Raum waren die Hamams viel vertreten. Heutzutage wird das traditionelle Ritual weiterhin in der Türkei zur Körpferflege, Reinigung und zwischenmenschlichen Kommunikation genutzt und ist weltweit verbreitet. Auch in der Schweiz sind Hamams ein Ort der Ruhe und Entspannung.

    Was ist ein Hamam?

    Ein Hamam ist eine traditionelle, orientalische Badeanstalt. Im Zentrum steht die Reinigung des Körpers in enger Verbindung mit der Seele. Durch die Badezeremonie wird das Immunsystem gestärkt und Stress abgebaut. Ein Hamam besteht aus verschiedenen Räumlichkeiten, in denen jeweils andere Temperaturen herrschen. Das ist wichtig, damit sich der Kreislauf langsam an die hohen Temperaturen sowie Luftfeuchtigkeit gewöhnen kann.

    Geschichte des Hamam

    Die Badezeremonie wird heute noch üblich in der islamischen Tradition regelmässig mindestens einmal wöchentich vor speziellen Festtagen durchgeführt. Der Ursprung der Hamamkultur findet sich im Orient und hat sich stetig weiterentwickelt. Die Inspiration zur Hamamkultur fand man damals in der römischen Badekultur. Hamams wurden häufig neben Moscheen errichtet, den Reinigungsritualen vor Gebeten waren und Bestandteil des Islams sind. Zu Beginn wurde der Zutritt zu Hamams den Frauen untersagt. Dies änderte sich jedoch in der Geschichte, da die Wärme des Hamam eine fruchtbarkeitsfördernde Wirkung für Frauen haben soll.

    Wie läuft eine Badezeremonie im Hamam ab?

    Der erste Raum wird Sogukluk genannt und ist ca. 40 Grad warm. Dort bereitest du dich auf die Reinigungsprozodeur vor, entkleidest und duschst dich. Im Anschluss bekommst du ein Hamamtuch (oder Pestemal). Bei den Männer wird das Hamamtuch um die Hüften geschlungen, bei den Frauen wird das Tuch über den Brüsten verknotet. Anschliessend geht es in den Hararet, welcher ca. 50 Grad warm ist und bereits eine hohe Luftfeuchtigkeit hat. Mit der Tas wird abwechslungsweise warmes und kaltes Wasser geschöpft und so dein Körper von Kopf bis Fuss abgespühlt. Nun bist du bereit für den warmen Nabelstein in der Mitte des Raumes. Dieser dient dazu, deine Muskeln zu lockern und deinen Poren zu öffenen. Der Tellak oder die Natir beginnen mit einem Ganzkörperpeeling. So wird deine Haut rein und schön zugleich. Im Anschluss an diese kräftige Massage kannst du dich bei der angenehmen Schaummassage aus Olivenseite entspannen.

    Leave a Comment

    0